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Wir können keinen Vorgang mit dem „Ablauf der Zeit” vergleichen -
diesen gibt es nicht -, sondern nur mit einem anderen Vorgang (etwa
mit dem Gang des Chronometers).
Daher ist die Beschreibung des zeitlichen Verlaufs nur so möglich,
daß wir uns auf einen anderen Vorgang stützen.
Ganz Analoges gilt für den Raum. Wo man z.B. sagt, es könnte keines
von zwei Ereignissen (die sich gegenseitig ausschließen) eintreten,
weil keine Ursache vorhanden sei, warum das eine eher
als das andere eintreten solle, da handelt es sich in Wirklichkeit
darum, daß man gar nicht eines der beiden Ereignisse beschreiben
kann, wenn nicht irgend eine Asymmetrie
vorhanden ist. Und wenn eine solche
Asymmetrie vorhanden ist, so können wir
diese als Ursache des Eintreffens des einen und
Nicht-Eintreffens des anderen auffassen.
6.36111 Das Kant'sche Problem von der rechten und linken Hand, die man
nicht zur Deckung bringen kann, besteht schon in der Ebene, ja im
eindimensionalen Raum,
wo die beiden kongruenten Figuren a und b auch nicht zur Deckung
gebracht werden können, ohne aus diesem Raum herausbewegt zu werden.
Rechte und linke Hand sind tatsächlich vollkommen kongruent. Und daß
man sie nicht zur Deckung bringen kann, hat damit nichts zu tun. Den
rechten Handschuh könnte man an die linke Hand ziehen, wenn man ihn
im vierdimensionalen Raum umdrehen könnte.
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