Damit erledigen sich auch alle Probleme, die an solche Scheinsätze
geknüpft waren.
Alle Probleme, die Russells „Axiom of
infinity” mit sich bringt, sind schon hier zu lösen.
Das, was das Axiom of infinity sagen
soll, würde sich in der Sprache dadurch ausdrücken, daß es unendlich
viele Namen mit verschiedener Bedeutung gäbe.
5.5351 Es gibt gewisse Fälle, wo man in Versuchung gerät, Ausdrücke von der
Form "a=a", oder "p
p",
u.dgl. zu benützen. Und zwar geschieht dies,
wenn man von dem Urbild: Satz, Ding, etz. reden möchte. So hat
Russell in den „Principles of Mathematics” den Unsinn „p ist ein
Satz” in Symbolen durch „p
p” wiedergegeben und als Hypothese vor
gewisse Sätze gestellt, damit deren Argumentstellen nur von Sätzen
besetzt werden könnten.
(Es ist schon darum Unsinn, die Hypothese p
p vor einen Satz zu
stellen, um ihm Argumente der richtigen Form zu sichern, weil die
Hypothese für einen Nicht-Satz als Argument nicht falsch, sondern
unsinnig wird, und weil der Satz selbst durch die unrichtige Gattung
von Argumenten unsinnig wird, also sich selbst ebenso gut, oder so
schlecht, vor den unrechten Argumenten bewahrt, wie die zu diesem
Zweck angehängte sinnlose Hypothese.)
5.5352 Ebenso wollte man „Es gibt keine Dinge ” ausdrücken durch
„~(
x) . x=x”. Aber selbst wenn dies ein Satz wäre — wäre er nicht
auch wahr, wenn es zwar „Dinge gäbe”, aber diese nicht mit sich
selbst identisch wären?